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Aussergewöhnliches Orgelkonzert

14. September  2019, 19.30 Uhr
Martin Haselböck an der restaurierten historischen Liszt Orgel in der Pfarrkirche Raiding

orgel webMitwirkende: Anna-Maria Smerd, Christiane Bruckmann-Hiller, Violine
Walter Bachkönig, Violone

Vor genau 200 Jahren spielte Franz Liszt selbst auf dieser Orgel, jetzt ist sie einmalig wieder in der Pfarrkirche zu hören.

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Nachlass Martin Szabo

Szabo ParisAm 6. Mai 2019 traf Obmann Manfred Fuchs in Paris Ladislaus Szabo, einem Burgenländer aus Unterwart, der nun schon lange in Paris lebt.
Dabei wurde der Nachlass seines Sohnes, des Komponisten Martin Szabo, der am 18. September 2015 verstarb,  der  neuen Liszt- Bibliothek in Raiding überlassen.
Der Schwerpunkt seiner Kompositionen liegt auf dem Gebiet des Jazz und Blues, sowie im Stil der Musik der 70-er und 80-er Jahre. Die Aufarbeitung seiner Werke wird in den nächsten Jahren die Jazzabteilung des Haydn Konservatoriums Eisenstadt übernehmen. So ist gesichert, dass das Gesamtwerk Martin Szabos im Burgenland bleibt.

Neues aus der Bibliothek

Eine Stiftung Franz Liszts
Im Zuge von Forschungen in den Zeitungen in der Österreichischen Nationalbibliothek stieß Obmann Manfred Fuchs auf eine bisher unbekannte Notiz zu Franz Liszt in der Zeitung: "Das Vaterland“, vom Montag, 2. Mai 1881, S. 3, Ausgabe Nr. 120:

Eine Stiftung Franz Liszt´s.
Franz Liszt hat in einem an den Ortsvorstand von Raiding (bei Ödenburg), seinem Geburtsorte, gerichteten Schreiben die Gemeinde aufgefordert, einen Grund in Raiding zu designieren, auf welchem auf seine Kosten eine Kinderbewahranstalt errichtet werden soll, wozu er auch die Auslagen für das Erziehungspersonale ebenfalls selbst bestreiten wird.


Eine ähnliche Meldung brachte auch das (Neuigkeits) Weltblatt vom 3. Mai 1881,  unter dem Titel "Hochherziger Akt edler Heimatsliebe"

Der Franz Liszt- Verein Raiding erwarb für die Bibliothek acht Originalzeitungen aus dem Jahre 1886 und 1911. Darin wird über Liszts Tod im Jahre 1886 und über den 100. Geburtstag von Franz Liszt berichtet.

Ernö Bekefis Werk über Liszts Herkunft ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar
Tibor Miklos übersetzte das Standardwerk Ernö Bekefis "Liszt Ferenc, Szarmazasa es Csaladja" erstmals ins Deutsche.
Unter dem Titel "Franz Liszt, Herkunft und Abstammung“ steht es nun auch in deutscher Sprache zur Verfügung.
Ernö Bekefi (1884 - 1972), ehemaliger Lehrer in Rajka ( Ragendorf) beschreibt in seinem Buch die Familie List, bzw. später Liszt und ihre Nachkommen.

Forschungen zu Liszt Paten
György Karolyi, ein Kinderarzt in Sopron und  Lisztforscher recherchierte erstmals zu den Taufpaten von Franz Liszt. Beide Paten – Franciscus Zambothy und Julianna Szalay – sind in Sopron begraben. Der Artikel erschien kürzlich in der Zeitschrift: Liszt magyar szemmel, Budapest, Oktober 2018 , Nr. 33 auf Ungarisch und Englisch. György Karolyi beabsichtigt in Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit dem Franz Liszt-Verein Raiding.

Ab 11. Oktober 2019 können alle Materialien in der neuen Bibliothek eingesehen werden.

HändeDie Hände von Franz und Carolyn

Der Franz Liszt-Verein Raiding erhielt Anfang Jänner aus dem Besitz von Constantin Fürst von Schillingsfürst-Hohenlohe einen Gipsabdruck von den Händen von Franz Liszt und seiner zweiten Lebensgefährtin Carolyn Sayn-Wittgenstein.

Carolyn von Iwanowska (7. Feber 1819-10. März 1887 in Rom) heiratete 1836 Prinz Nikolaus zu Sayn-Wittgenstein. Die Ehe wurde 1855 geschieden. Die gemeinsame Tochter Marie (1837 - 1920 in Stainach/Stmk) hat 1859 Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst geheiratet. Constantin Fürst von Schillingsfürst-Hohenlohe ist der Ur-Ur-Urenkel von Carolyn Sayn-Wittgenstein.

Johann Erhardt

Nachruf Prof. Johann Erhardt

Prof. Johann Erhardt, war Politiker, Landtagsabgeordneter, später Landtagspräsident im Burgenländischen Landtag und auch Mitbegründer des Franz Liszt-Vereins Raiding. Er ist im 94. Lebensjahr in Raiding gestorben. Johann Erhardt hat mit anderen Raidingern im Jahr 1968 den Franz Liszt-Verein gegründet. Er war unermüdlicher Forscher. Von 1991 bis 1996 war Erhardt Obmann des Franz Liszt-Vereines. Er wurde Ehrenobmann und Ehrenmitglied.
Die neue Liszt-Bibliothek wird zukünftig im Johann Erhardt-Saal untergebracht.
Unser Obmann Manfred Fuchs würdigte, beim Begräbnis am 19. März, die Verdienste des Mitbegründers des Franz Liszt-Vereins Raiding.
Parte
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