Bibliothek im Johann-Erhardt-Saal

Franz Liszt-Vereins Raiding


Franz Liszt-Platz 1 • 7321 Raiding • Tel. +43-(0) 1/4797376 • Email: bibliothek@lisztverein.at

Konzeption und inhaltliche Umsetzung: Dietlind Pichler

Die Bibliothek umfasst Fachliteratur und Notenmaterial zu Franz Liszt und seinen Zeitgenossen, eine Audiosammlung zum Werk Franz Liszts, eine Bildersammlung und Artefakte u.a.

  • 1200 Bücher (600 Primärliteratur, 600 Sekundärliteratur)
  • über 1000 Noten, Partituren etc (600 Liszt-Noten, zum Teil frühe Erstausgaben ab 1830)
  • 150 Fotos, Bilder von Liszt, teilweise Orginale
  • Lisztbriefe (einige Autographe)
  • 350 Liszt-Tonträger (beinhaltet die 1. Liszt Aufnahme auf einer Edisonwalze aus dem Jahre 1905 und mehrere Solodanten = Papierrollen von Liszt-Kompositionen aus dem Jahre 1912)
  • Sammlungsschwerpunkt: Frühe Lisztaufnahmen dazu auch Aufbau einer Schellackplattensammlung

 


Onlinekatalog

in Arbeit

 

 


Geschichte der Bibliothek

Die Bibliothek des Franz Liszt-Vereins wurde am 13. September 2009 eröffnet. Seither wurde die Sammlung ständig erweitert und ergänzt. Der Nachlass von Emmerich Horvath stellte den Grundstein zu den ersten Beständen der Liszt Bibliothek dar, ihm folgten die Sammlungen Rudolf Otte, Otto Bremer und Gerhard Winkler. Auf Initiative von Manfred Fuchs, der 2007 Obmann des Liszt Vereins wurde, konnten diese Sammlungen erweitert und als Bibliothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Mit dem Neubau des Gemeindezentrums erhielt die Bibliothek einen neuen Rahmen, der nun viel mehr Möglichkeiten zu ihrer Nutzung Bibliothek. So wurde es notwendig, die Bestände der Bebliothek neu zu strukturieren und durch einen Online-Katalog zu erschließen. Diese Aufagabe übernahm Dietlind Pichler, die eine Biobliothekskonzept erstellte, den Katalog konzipierte und die Aufstellung der Bestände adaptierte.

 

Blick auf das Liszt Geburts- und Konzerthaus
Blick auf das Liszt Geburts- und Konzerthaus

Im Oktober 2019 wurden die neuen Räume bezogen und alle Bestände in der neuen Bibliothek aufgestellt.

Der Nachlass Johannes Erhardt sowie die ungarische Sammlung György Karoly wurden 2020 der Bibliothek zur Verfügung gestellt. Im Oktober 2020 erhielt die Liszt Bibliothek eine Phonola und eine große Anzahl an Solodanten als Dauerleihgabe von Martin Haselböck.

 

Einzigartig in der Bibliothek ist der Blick auf das Liszt Geburtshaus und das Franz Liszt Konzerthaus, eine Kombination von Orten, die es in dieser Form kein zweites Mal gibt.